"Das Ministerium hat im Hinblick auf die Organisation des Zentralabiturs wiederholt schwere Fehler begangen", sagt Daniela Rittkowski, stv. Vorsitzende der JU Südwest, "und ausbaden müssen das mal wieder die Schülerinnen und Schüler".
Die Fehler in den Abiturprüfungen von 2008 und dem „Oktaeder des Grauens“ hat Frau Löhrmann damals zwar laut angeprangert, sie hat aber im Gegensatz zur damaligen CDU-Kultusministerin offensichtlich nichts daraus gelernt.
So hat die Kommission in Löhrmanns Ministerium, die sich um die Vorgaben für das Abitur und um die entsprechenden Aufgabenstellungen im Fach Mathematik kümmert, erneut massive Fehler in den Aufgabenstellungen nicht bemerkt. Es waren in der ursprünglichen Klausur für die Schüler aus NRW mehrfach Fehler in der Aufgabenstellung gefunden worden, die zudem ungewöhnlich umständlich formuliert worden war. Doch als wäre das nicht schon schlimm genug, hat sich in der für den 26.05.2011 angesetzten Nachschreibklausur schon wieder ein Zahlendreher eingeschlichen.
Die JU Südwest fordert Frau Löhrmann deshalb auf, die entsprechenden Planungsprozesse zu erneuern und sicherer zu machen, sodass das Abitur in NRW endlich fair vergleichbar wird und jeder Schüler statt zusätzlichem Klausurenstress endlich dieselben Chancen erhält.

[26.05.2011]